Maschinenfabrik Berthold Hermle AGMaschinenfabrik Berthold Hermle AG
Hermle Mediapool

Benchmarks!
Hermle in der Wirtschaftspresse.

Kontakt 

Redaktionsbüro tik GmbH

Gabriele Rechinger

Telefon: 0911 95 97 870

E-Mail: info@tik-online.de

Bildmaterial 

Maschinenfabrik Berthold Hermle AG

Udo Hipp / Marketingleiter

Telefon: 07426 95-6238

E-Mail: udo.hipp@hermle.de

Hermle-Konzernumsatz bis Ende September 6 % im Plus

13.11.2019

 

Hermle-Konzernumsatz bis Ende September 6 % im Plus
Neue Bestellungen gehen konjunkturbedingt um 12 % zurück
Umsatz und Ergebnis im Gesamtjahr 2019 im Rahmen der Prognose
2020 erste Auswirkungen der schwächeren Nachfrage zu erwarten

Gosheim, 13. November 2019 – Die Maschinenfabrik Berthold Hermle AG konnte ihren Konzernumsatz in den ersten neun Monaten 2019 im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um 5,6 % auf 334,3 Mio. Euro erhöhen (Vj. 316,6 Mio. Euro). Im Inland stieg das Geschäftsvolumen um 13,9 % auf 150,4 Mio. Euro (Vj. 132,0 Mio. Euro), im Ausland lag es mit 183,9 Mio. Euro geringfügig unter dem Vergleichswert (Vj. 184,6 Mio. Euro). Damit errechnet sich eine Exportquote von 55,0 % (Vj. 58,3 %). Das Betriebsergebnis entwickelte sich von Januar bis September des laufenden Jahres durch die noch hohe Auslastung leicht überproportional zum Umsatz.

Der Auftragseingang des Hermle-Konzerns nahm in den ersten drei Quartalen 2019 aufgrund der Konjunkturabschwächung erwartungsgemäß spürbar um 12,2 % auf 324,5 Mio. Euro ab (Vj. 369,8 Mio. Euro). Im Ausland verringerten sich die neuen Bestellungen nur moderat um 2,4 % auf 200,0 Mio. Euro (Vj. 205,0 Mio. Euro). Dagegen wurde im Inland ein starker Rückgang um 24,5 % auf 124,5 Mio. Euro (Vj. 164,8 Mio. Euro) verzeichnet, der vor allem auf die unsichere Situation in der Automobil- und deren Zulieferindustrie zurückzuführen ist. Der Auftragsbestand reduzierte sich per Ende September 2019 auf 138,1 Mio. Euro (Vj. 178,2 Mio. Euro; 31.12.2018: 148,0 Mio. Euro).

Die Finanz- und Vermögenslage des Unternehmens stellte sich in der Berichtsperiode weiterhin sehr solide dar: Am Stichtag 30. September 2019 wies der Hermle-Konzern eine hohe Eigenkapitalquote von 66,7 % aus (Vj. 66,5 %). Die Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte beliefen sich in den ersten neun Monaten 2019 auf 7,6 Mio. Euro (Vj. 7,8 Mio. Euro). Sie betrafen hauptsächlich eigene Werkzeugmaschinen für die spanende Fertigung sowie das Qualitätsmanagement. Außerdem wurde damit begonnen, das Betriebsgebäude der US-amerikanischen Hermle-Tochtergesellschaft zu erweitern.  

Am 30. September 2019 beschäftigte Hermle konzernweit 1.313 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, das waren 78 Personen mehr als ein Jahr zuvor (Vj. 1.235), darunter 22 zusätzliche Auszubildende und Werkstudenten. Neueinstellungen gab es hauptsächlich im Service und bei verschiedenen Auslandstochtergesellschaften, im ersten Quartal aufgrund der noch sehr guten Auftragslage außerdem in der Montage. Wegen der bevorstehenden Abkühlung begann Hermle aber bereits ab dem zweiten Quartal 2019 damit, freiwerdende Stellen wo möglich nicht mehr neu zu besetzen.

Im Laufe des dritten und zu Beginn des vierten Quartals hat sich der Nachfragerückgang wie erwartet nochmals deutlich verstärkt. Dabei kam es auch zu ersten Auftragsstornierungen. Da sich der Trend bis zum Jahresende weiter fortsetzen dürfte, geht Hermle beim Bestelleingang im Gesamtjahr 2019 unverändert von einem Minus um etwa 20 % aus. Dies wird sich wie mehrfach angekündigt in der Umsatz- und Ertragsentwicklung 2020 niederschlagen. Im laufenden Jahr rechnet Hermle aber weiterhin mit einem stabilen bis leicht positiven Geschäftsvolumen und einem Betriebsergebnis etwa auf Vorjahreshöhe.

Auf die nachlassende konjunkturelle Dynamik und entsprechende künftige Umsatzrückgänge ist Hermle durch das bereits mehrfach, zum Beispiel in den Jahren 2002/2003 sowie 2008/2009 erprobte Konzept des atmenden Unternehmens grundsätzlich sehr gut vorbereitet. Dank der bis Ende des dritten Quartals noch starken Auslastung verbunden mit einem hohen Kontingent an geleisteten Überstunden kann das Unternehmen die Produktionskapazitäten bei unveränderter Belegschaft sehr flexibel anpassen. Ab dem vierten Quartal 2019 sind als Reaktion auf die veränderte Nachfrage produktionsfreie Tage geplant. Hierzu wird damit begonnen, die in den Vorjahren angesparten Gleitzeitkonten der Belegschaft sukzessive abzubauen.

Die Maschinenfabrik Berthold Hermle AG zählt zu den weltweit führenden Herstellern von Fräsmaschinen und Bearbeitungszentren. 2018 erzielte das Unternehmen konzernweit einen Umsatz von 452,9 Mio. Euro und ein Betriebsergebnis von 111,7 Mio. Euro. Hermle-Werkzeugmaschinen kommen aufgrund ihrer hohen Qualität und Präzision in Hightech-Branchen wie dem Werkzeug- und Formenbau, der Medizintechnik, optischen Industrie, Energietechnik, Luftfahrt-, Automobil- und Motorsportindustrie sowie bei deren Zulieferern zum Einsatz. Hermle-Aktien werden im Regulierten Markt der Börsen Stuttgart und Frankfurt am Main gehandelt.

Medienkontakt: Redaktionsbüro tik GmbH, Gabriele Rechinger,
T 0911 95 97 870, E-Mail: info@tik-online.de 

Bildmaterial: Maschinenfabrik Berthold Hermle AG, Udo Hipp,
T 07426 95 6238, E-Mail: udo.hipp@hermle.de

Hermle im 1. Quartal 2018 mit 15 % Umsatzplus

15.05.2018

Hermle im 1. Quartal 2018 mit 15 % Umsatzplus 
Auftragseingang steigt um rund ein Drittel
Prognose für 2018 untermauert

Gosheim, 15. Mai 2018 – Die Maschinenfabrik Berthold Hermle AG entwickelte sich im ersten Quartal 2018 erwartungsgemäß positiv: Der Konzernumsatz des schwäbischen Werkzeugmaschinenherstellers erhöhte sich im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um 14,8 % auf 99,9 Mio. Euro (Vj. 87,0 Mio. Euro). Hiervon entfielen 39,7 Mio. Euro auf das In- (Vj. 44,5 Mio. Euro) und 60,2 Mio. Euro auf das Ausland (Vj. 42,5 Mio. Euro). Das Ergebnis verbesserte sich gegenüber Vorjahr leicht, wobei der Zuwachs aufgrund von Preissteigerungen bei einigen Rohmaterialien und des schwächeren US-Dollarkurses wie angekündigt geringer ausfiel als beim Geschäftsvolumen.

Den Auftragseingang konnte Hermle von Januar bis März 2018 konzernweit um 32,7 % auf 126,9 Mio. Euro vergrößern (Vj. 95,6 Mio. Euro). Im Inland legte der Bestelleingang um 43,7 % auf 56,6 Mio. Euro (Vj. 39,4 Mio. Euro) zu und aus dem Ausland kamen mit 70,3 Mio. Euro (Vj. 56,2 Mio. Euro) 25,1 % mehr neue Bestellungen herein. Besonders stark gefragt waren das 2017 auf den Markt gebrachte Bearbeitungszentrum C 650 aus der Performance-Line-Baureihe sowie Automatisierungs- und Software-Bausteine. Der Auftragsbestand kletterte per Ende März 2018 gegenüber dem entsprechenden Vorjahresstichtag um 48,6 % auf 152,0 Mio. Euro (Vj. 102,3 Mio. Euro). Verglichen mit dem Wert zum Jahresende 2017 von 125,0 Mio. Euro ergab sich ein Plus von 21,6 %.

Auch die Finanz- und Vermögenslage des Hermle-Konzerns stellte sich Ende des ersten Quartals weiterhin solide dar. Die In-vestitionen lagen im Berichtszeitraum nochmals leicht über dem Vergleichswert und betrafen vor allem die Bereiche Blechbearbeitung, spanende Fertigung und Mineralguss.

Ende März 2018 beschäftigte Hermle konzernweit 1.198 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, 90 Personen mehr als vor Jahresfrist (Vj. 1.108). Darin sind auch die Beschäftigten der auf Automatisierungslösungen spezialisierten Hermle-Leibinger Systemtechnik GmbH enthalten, die Hermle mit Wirkung zum 1. Januar 2018 komplett übernommen hat; die Vorjahreszahl wurde zur besseren Vergleichbarkeit angepasst. Einstellungen gab es vor allem für den neuen Standort Zimmern ob Rottweil, an dem Hermle Mitte 2017 eine eigene Fertigung von Maschinenbetten aus Mineralguss in Betrieb genommen hat, sowie im Bereich Automatisierung und bei verschiedenen Auslandstochtergesellschaften.

Zu Beginn des zweiten Quartals setzte sich der gute Geschäftsverlauf bei Hermle fort, auch wenn sich erste Konjunkturindikatoren rückläufig entwickeln. Auf der Hausausstellung des Unternehmens, bei der Ende April am Firmensitz mit mehr als 2.900 Besuchern aus über 30 Ländern ein neuer Rekord aufgestellt wurde, stießen insbesondere Lösungen für die Automatisierung und Digi-talisierung der Produktion auf Interesse.

Die Entwicklung im bisherigen Jahresverlauf untermauert die Prognose für das Gesamtjahr: 2018 erwartet Hermle einen Umsatz- und Ergebnisanstieg im mittleren bis oberen einstelligen Prozentbereich, wobei der Ergebniszuwachs wegen der Tariferhöhung, Preissteigerungen auf den Beschaffungsmärkten und der anhaltenden Dollarschwäche geringer ausfallen dürfte als das Umsatzplus.

Medienkontakt: Redaktionsbüro tik GmbH, Gabriele Rechinger,
T 0911 95 97 870, E-Mail: info@tik-online.de 

Bildmaterial: Maschinenfabrik Berthold Hermle AG, Udo Hipp,
T 07426 95 6238, E-Mail: udo.hipp@hermle.de

 

arrow up

Cookies

Diese Website verwendet Cookies zur Optimierung der Browserfunktion.

Sämtliche Videos, die Speicherung Ihrer Auswahl unter „Customize“ und Möglichkeiten zur Lokalisierung Ihres Standorts stehen nur mit Cookies zur Verfügung.

Informieren Sie sich, wie wir Cookies verwenden und wie Sie Ihre Einstellungen ändern können.

Cookies akzeptieren