Maschinenfabrik Berthold Hermle AGMaschinenfabrik Berthold Hermle AG

So funktioniert die einzigartige MPA-Technologie

Eine ebenso faszinierender wie genialer Ansatz steht hinter der generativen Fertigungstechnologie von Hermle.
Informieren Sie sich detailliert über die Funktionsweise und die vielen neuen Möglichkeiten, die sich daraus ergeben.

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Die MPA Auftragseinheit mit der Düse ist in ein Hermle 5-Achsen Bearbeitungszentrum vom Typ C-40 integriert. Zur Fertigung eines Bauteils mit der MPA Technologie wird der Materialauftrag mit der bewährten Hermle Zerspanungstechnik zu einem hybriden Fertigungsprozess kombiniert. Neben der klassischen planen Schichtbauweise, die bei vielen generativen Fertigungsverfahren Anwendung findet, erlaubt die Maschinenkonfiguration auch den Materialaufbau auf gekrümmten Freiformflächen. Limitierend sind hierbei die Zugänglichkeit der Bauteilgeometrie für die Auftragsdüse sowie die Dynamik der Dreh- und Schwenkachsen der Maschine. So sind zum Beispiel auch Bauteile realisierbar, bei denen auf einen zylindrischen Rohling rotierend ein Materialmantel aufgetragen wird.

Schichtweise wechselnder Materialaufbau

Der Materialauftrag erfolgt beim MPA-Verfahren grundsätzlich flächig auf geometrisch zugänglichen Teilen des Bauteils. Werden andere Materialien in ein Bauteil eingearbeitet bzw. eingebettet, so erfolgt der Aufbau der Materialen abwechselnd schichtweise immer so weit, wie die jeweiligen Konturen des anderen Materials zur Zerspanung zugänglich sind. Die Konturtreue der Bauteilkomponenten wird dabei durch die Gestaltung der Fräsbearbeitung bestimmt und kann den individuellen Anforderungen angepasst werden. Auf die vorbereiteten Konturen wird anschließend das jeweils anderen Material aufgetragen und wieder in Form gefräst. Auf diese Weise entsteht ein massiver Volumenkörper aus zwei oder mehr Materialien.

Füllmaterial für Kanäle und Hohlräume

Die Verwendung eines speziellen Füllmaterials ermöglicht die Realisierung von innenliegenden Hohlräumen, Kanälen und hinterschnittigen Konturen. Es ist wasserlöslich und wird am Ende des Prozesses herausgespült um die Innengeometrie freizulegen. Eine abschließende Wärmebehandlung optimiert das Gefüge und gibt dem Bauteil die gewünschte Härte.

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